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KiTa :: Portrait

Portrait der Kindertagesstätte 

Überblick

Die Kindertagesstätte ist ein Lebensraum für Kinder von zwei Monaten bis Schuleintritt. Die Einrichtung arbeitet auf der Grundlage der Waldorfpädagogik. Durch die Zusammenarbeit mit der Waldorfschule ergibt sich ein Gesamtbildungskonzept von zwei Monaten bis 18 Jahren.

Auf dem weitläufigen Gelände gibt es ein anregungsreiches und entwicklungsförderndes Umfeld für Kleinkinder und Kindergartenkinder. Die Einrichtung bietet altersangemessene und differenzierte Angebote mit Räumlichkeiten für alle Altersgruppen mit vertrauten Bezugspersonen.

Entscheidend für die gute und gesunde Entwicklung der Kinder ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern und Pädagogen. Seit der Entstehung des Kleinkinderhauses gibt es die Möglichkeit, über viele Jahre eine kontinuierliche, partnerschaftliche Zusammenarbeit aufzubauen und zu pflegen.

Die pädagogische Grundlage

"Es handelt sich durchaus darum, daß für gewisse Dinge, die in der Zivilisation auftreten, zu gleicher Zeit die Gegenmittel gefunden werden müssen, daß der Mensch, indem er von außen herein geschwächt wird, innerlich stärker gemacht wird. Und das kann eben nur geschehen, wenn wir unserer immer spezialisierter werdenden Zivilisation eine in sich geschlossene, im Sinne der wahren Menschenerkenntnis gehaltene Erziehungskunst entgegen setzen."

Rudolf Steiner (Weihnachtskurs 1921/22)

Das Leitbild

Die Kindertagesstätte an der Freien Waldorfschule in Heidelberg arbeitet auf der Grundlage der Menschenkunde Rudolf Steiners und gestaltet familienergänzende Lebensräume für Kinder vom 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt auf der Basis der Waldorfpädagogik.

Der Waldorfpädagogik liegt ein Entwicklungsgedanke zugrunde, der dem Kind eine unverwechselbare Individualität zuspricht, die sich von Geburt bis zur Mündigkeit in ganz unterschiedlichen Stufen entfaltet. So betrachtet ist das Lernprinzip der frühen Kindheit bis zur Einschulung „Nachahmung und Vorbild", das Lernprinzip der ersten Schulzeit bis zur Pubertät dagegen „Nachfolge und Autorität". Erziehung ist immer Beziehung und im Leben mit den Kindern geht es um reale Lebenserfahrungen und nicht um technisch-virtuelle Scheinerfahrungen. Wir sehen unsere Bildungsaufgabe darinnen, die Lebens- und Entwicklungsbedürfnisse der Kinder in altersgemäßer Weise zu erkennen und zu begleiten. Darüber hinaus sehen wir in der Pflege der Gemeinschaftsfähigkeit eine große Aufgabe.

Unsere Kindertagesstätte ist von einer christlichen Grundhaltung geprägt, die jedoch nicht konfessionell gebunden ist. Die Jahresfeste und der Jahreszeitenlauf haben einen wichtigen und festen Platz im Leben mit den Kindern.
Ziel unserer Erziehung soll eine gesundende Pädagogik sein im Sinne der Salutogenese (medizinisches Präventionskonzept, das zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit führt).

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns ein großes Anliegen. Sie findet in verschiedener Ausprägung und regelmäßig statt. Eltern und Kindertagesstätte bilden gemeinsam eine Erziehungspartnerschaft, die sich gegenseitig bereichert.

Unsere Kindertagesstätte ist Teil der weltweiten waldorfpägagogischen Bewegung; als Einrichtung der öffentlichen Jugendhilfe in freier Trägerschaft arbeiten wir nach den gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien und des Bildungs- und Orientierungsplanes von Baden-Württemberg.

 

„Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes. Wir müssen die günstigste Umgebung abgeben, damit an uns das Kind sich so erzieht, wie es sich durch sein inneres Schicksal erziehen muß."

Rudolf Steiner, Dornach am 20.4.1923 (GA 306)

 

Gründung der Kindertagesstätte

1988 wurde im Waldorfschulverein Heidelberg e.V. neben der Schule auch ein Kindergarten in Betrieb genommen. Der Kindergarten wurde von Anfang an wirtschaftlich unabhängig von der Schule geführt.
Gründungsimpuls war die geringe Aufnahmekapazität des Waldorfkindergartens Heidelberg, Wielandtstrasse und der starke Wunsch der Lehrer und Eltern, auf dem Schulgelände einen eigenen Kindergarten zu errichten.


Ein Initiativkreis aus Eltern und Waldorfpädagogen erwarb sich die notwendige waldorfpädagogische Grundlage der Kleinkindpädagogik.
1992 entstand das Konzept einer Kindertagesstätte, das den neuen Aufgaben der Zeit und den Bedürfnissen der Eltern entsprach.
1993-1995 fanden die Bauplanung und der Bau der neuen Kindertagesstätte statt.
1995 im September war der Einzug ins neue Gebäude.
2010 Fertigstellung des Kleinkindhauses

Lage

Unsere Kindertagesstätte liegt im nordwestlichen Randgebiet der Universitätsstadt Heidelberg. Einzugsgebiet ist Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis.
Die Kindertagesstätte ist eine belebende Ergänzung zu den anderen Freien und Städtischen Einrichtungen in Heidelberg.

Zielgruppe

Interessierte Eltern können unabhängig von Konfession, Nationalität und sozialer Herkunft ihre Kinder in unsere Kindertagesstätte anmelden.

Angebot der Einrichtung

Die Kindertagesstätte ist ganztags geöffnet, mit festen und variablen Abholzeiten, zweites Frühstück und Mittagessen. Wir betreuen altersgemischt 104 Kinder vom 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt:
20 Kinder unter 3 Jahren, 84 Kinder im Kindergartenalter und 40 Kinder im Schulalter.

Mitarbeiter

Neben der Gruppenleiter/In (anerkannte/r Waldorferzieher/In) ist in jeder Gruppe mindestens eine weitere Fachkraft tätig.
In unserer Kindertagesstätte wird eine freie, aber auch verbindliche, kollegiale Arbeitsweise mit einer Leiterin gepflegt.
Es herrscht eine Offenheit nach innen und außen.

Ausbildungsstätte

Unsere Einrichtung ist Ausbildungsstätte für Praktikanten aus den verschiedensten Sozialpädagogischen Fachschulen.

Verwaltung und Organisation

Die Kindertagesstätte wird rechtlich und wirtschaftlich durch den Vorstand des Waldorfschulvereins Heidelberg e.V. vertreten.
Die pädagogische Verantwortung liegt allein bei der Internen Erzieherkonferenz (Leitungskonferenz). Diese ist das Führungsorgan der Kindertagesstätte.
Die Kindertagesstätte bekommt Zuschüsse von der Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg zu den Betriebskosten. Zur Deckung des Haushalts sind Elternbeiträge erforderlich.



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